Vorbeugen

Natürlich könnt ihr als Eltern mit Hilfe eines GPS Trackers jederzeit den Aufenthaltsort eures Kindes ermitteln, allerdings schützt er euer Kind nicht davor verloren zu gehen. Daher solltet ihr unbedingt darauf achten, dass euer Kind sicher unterwegs ist und mit ihm einige Situationen üben und Regeln festlegen.

Wir haben euch hier die wichtigsten Punkte zusammengestellt, damit euer Kind erst gar nicht verloren geht und ihr den GPS Tracker hoffentlich niemals nutzen müsst.

1. Wege nicht alleine zurücklegen

Euer Kind sollte nicht alleine unterwegs sein. Das bedeutet nicht, dass ihr euer Kind überall hinfahren oder begleiten solltet. So kann euer Kind nicht lernen selbständig zu werden. Achtet einfach darauf, dass euer Kind nicht alleine zur Schule, oder zum Sport geht. Am besten läuft euer Kind zusammen mit den Nachbarskindern. In einer Gruppe sind bereits kleine Kinder geschützt.

2. sichere Wege auswählen

Erklärt euren Kindern, was sichere Wege sind und übt die Wege gemeinsam ein, bis es das erste Mal alleine unterwegs ist. Sucht euch markante Punkte, Häuser, Gegenstände auf dem Weg aus, an die sich euer Kind erinnern kann, damit es den Weg alleine einfacher findet. Sucht beleuchtete Wege aus und erklärt euren Kindern, warum es wichtig ist, diese Wege zu nehmen. Im Dunkeln sollte Kinder möglichst nicht alleine unterwegs sein.

3. stärkt das Selbstbewusstsein eurer Kinder

Kinder, die selbstbewusst auftreten, werden erwiesener Weise seltener Opfer. Kinder, die aufrecht mit straffen Schulter und erhobenem Kopf laufen, wirken automatisch stärker. Dies schüchtert potentielle Täter ein. Zu einem selbstbewussten Auftreten gehört auch, dass ihr euren Kindern beibringen solltet, überzeugend, laut und deutlich Nein zu sagen.

4. weg von Autotüren

Wenn ein Auto hält sollten Kinder niemals direkt neben die Autotür treten, sondern lieber einen deutlichen Schritt zurücktreten. So bleiben eure Kinder leichter sichtbar für andere und können nicht so leicht in ein fremdes Auto gezogen werden. Ihr solltet euren Kindern auch erklären, dass sie niemals zu Fremden ins Auto steigen dürfen.

5. Feuer statt Hilfe rufen

Sollte euer Kind doch einmal in eine Situation geraten, wo es Hilfe benötigt, solltet ihr eurem Kind beibringen statt „Hilfe“ lieber „Feuer“ zu rufen. Traurig aber wahr, bei „Hilfe“ gehen viele Passanten einfach vorbei und schauen höchstens kurz. Bei „Feuer“ ist die Aufmerksamkeit viel größer und viele Passanten greifen so schnell zum Handy, um Hilfe zu rufen.

6. Weglaufen

Weglaufen ist nicht feige, ganz im Gegenteil! Sollte euer Kind das Gefühl haben verfolgt zu werden, oder sich in einer Situation unwohl fühlen, soll es lieber schnell weglaufen, entweder nach Hause, oder in ein Geschäft, Café oder Restaurant.

7. sich mit allen Kräften wehren

Sollte euer Kind dennoch angegriffen werden, soll es sich mit aller Kraft und allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen wären. Schärft eurem Kind ein, dass es keine Hemmungen haben muss, jemand anderen zu verletzen oder weh zu tun, wenn es zum eigenen Schutz ist.

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Letzte Aktualisierung am 16.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API